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Öffnungszeiten:

April + Mai /

Sept. + Oktober
Mo–Sa: 9-18 Uhr
Sonn- und Feiertags: 13-17 Uhr

Juni - August
Mo–Sa: 9-19 Uhr
Sonn- und Feiertags: 13-17 Uhr

November
Mo–Sa: 10-17 Uhr
Sonn- und Feiertags: 13-17 Uhr

Dezember - März
Mo–Sa: 10-16 Uhr
Sonn- und Feiertags:

13-16 Uhr

Gottesdienst
Sonntag 10.30 Uhr

Erhaltungsbeitrag für Besucher/innen über 18 Jahre: 2.- €


Ausstattung : Schneideraltar und andere Nebenaltäre

Photo: Volkmar Herre

Unmittelbar neben dem Hochaltar befindet sich der Schneideraltar. Ende des 15. Jahrhunderts wurde er geschaffen und an dieser bevorzugten Stelle gleich neben dem Hochaltar errichtet. Der Wandelaltar zeigt auf den äußeren Malflügeln Darstellungen der Maria, der Katharina, der Dorothea und der Maria Magdalena. Die erste Wandlung des Altars zeigt einen Passionszyklus von zwölf gemalten Szenen.

Mit dem Aufstieg Stralsunds zu einer mächtigen Stadt innerhalb der Hanse wurde die Ratskirche St. Nikolai ausgesprochen reich und gediegen ausgestattet. In ihrer Glanzzeit besaß die Kirche 56 (!) Altäre. Die meisten davon wurden während der Reformation 1525 und in einem damit zusammenhängenden Bildersturm entfernt. Trotz der großen Verluste ist die St. Nikolaikirche mit dem verbleibenden Inventar eine der reichsten Kirchen Nordeuropas. Neben dem Hochaltar und dem Schneideraltar sind in der Kirche noch folgende mittelalterliche Altäre zu sehen: Bürgermeisteraltar (um 1510), Altar der Familie Junge (um 1430), Bergenfahreraltar (um 1500), Altar der Beutler und Riemer (1451) und Olav-Altar (um 1410). Der Altar der Barbiere befindet sich im Kulturhistorischen Museum Stralsunds, der mittelalterliche Trennaltar ist heute in der Kirche von Waase/Ummanz zu sehen.